2-Tages-Fahrt nach Kronach
mit Seßlach, Coburg, Heunischenburg, Kronach, Kloster Banz, Vierzehnheiligen, Kleinziegenfelder Tal
Tag 1
Über die Haßberge (Stadtlauringen, Hofheim, Burgpreppach) nach Seßlach.
Erstmals urkunklich nachgewiesen im Jahr 800. Heute hat es ein noch sehr gut erhaltenes mittelalterliches Stadtbild. Die Stadtmauer ist noch fast vollständig erhalten. Es stehen noch die Wehrtürme und 3 Stadttore.
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Weiter nach Coburg. Wegen einer Baustelle gab es zuerst einige Versuche, ehe ich den Weg zur Veste fand.
Erstmals erwähnt als Burg im Jahre 1225. Ab 1531 zur Landesfestung ausgebaut. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurden die Befestigungsanlagen erheblich verstärk. Heute sind unter anderem eine Kunstsammlungen in der Veste untergebracht.
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Anschließend noch ein kurzer Gang durch die Innenstadt.
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Auf dem Weg nach Kronach lag die Heunischenburg. Durch einen Onlinevortrag der Uni Bamberg wurde ich auf sie aufmerksam.
"Die Heunischenburg ist eine steinerne Befestigung der späten Urnenfelderzeit nahe der oberfränkischen Stadt Kronach. Mit ihrer Blütezeit im 9. Jahrhundert v. Chr. handelt es sich um die älteste aus Stein gebaute Befestigungsanlage nördlich der Alpen, die heute bekannt und archäologisch untersucht ist." (Auszug aus Wikipedia)
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Nur noch wenige Kilometer waren es noch zur Veste Rosenberg in Kronach.
Ihre Ursprünge gehen in das 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde nie gewaltsam eingenommen. Sie wandelte sich im Laufe der Zeit von einer Schutzburg, über ein Renaissance-Schloss zu einer Landesfestung der Fürstbischöfe von Bamberg.
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Es war noch etwas Zeit. Also ein kurzer Gang durch die Stadt ehe ich in einem Hotel Nachtquartier bezog.
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Tag 2
Am 2. Tag weiter in Richtung Kloster Banz. Dazwischen in Schney eine kurze Umleitung und auch noch ein Regenschauer.
Um 1070 wurde auf einer ehemaligen Burgstelle die Benediktiner-Abtei Banz gegründet und blieb bis zur Säkularisation Kloster. Anschließend war die Anlage im Besitz des Kurfürstentum Bayern, des Herzog Wilhelm von Bayern, die Gemeinschaft von den heiligen Engeln, ehe es 1978 die CSU-nahe Hans-Seitel-Stiftung übernahm. Bei früheren Besuchen von Bad Staffelstein hatte ich bereits Führungen im Gebäude und der Petrefaktensammlung, so dass ich es diesmal bei einem kurzen Rundgang beließ.
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Von Kloster Banz aus fuhr ich quer über das Maintal zur Basilika Vierzehnheiligen. Gebaut ab 1743 nach Plänen von Balthasar Neumann.
Nach Überlieferungen soll es dort einem Schäfer des Jesuskind im Jahre 1445 erschienen sein. Die Stelle entwickelte sich zu einem Wallfahrtsort. Nachdem Vorgängerbauten Kriegsbedingt zerstört wurden, steht seit dem 18. Jahrh. die heutige Kirche da.
Auch hier blieb es bei einem kurzen Rundgang, da ich Vierzehnheiligen bereits oft besuchte (bereits als Jugendlicher nahm ich mehrmals von meinem Heimatdorf aus an der gut 25 km langen Wallfahrt teil).
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Gleich oberhalb der Kirche befindet sich der Friedhof. Hier liegen 3 Personen begraben, die ich persönlich ikannte.
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Von Vierzehnheiligen aus ging es über Lahm und Weismain nach Niesten.
Dort befindet sich die Burgruine Niesten. Erstmals 1128 urkundlich erwähnt. Nach dem Umzug des letzten Vogts nach Weismain im Jahr 1710 stand die Burg leer und es setzte ein langsamer Verfall der Anlage ein. Die letzten größeren Reste stürzten 1882 ein.
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Zurück nach Weismain. Dort über das Obere Tor aus der Stadt heraus und am Weismain entlang in Richtung Kleinziegenfeld. Ob der Name des Dorfes etwas mit den Ziegen, die ich kurz vor dem Ort auf einem Felsen sah, zu tun hat? Bekannt ist der Ort wegen des Radfahrers auf einem Felsen und der Weismainquelle im Ort.
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Weiter über Roßdorf am Berg, die Serpentinen des Würgauer Berges hinab nach Merkendorf. Dort noch eine fast einstündige Pause im Biergarten, ehe es über Baunach, Zeil, Haßfurt, Schweinfurt zügig heimwährts ging.