Die Fahrt war schon für 2018 geplant gewesen.
Der heiße Sommer, dann Zeitmangel bei mir oder meiner Verwandschaft bei Esslingen ließen das Projekt jedoch im letzten Jahr nicht zu.
Jetzt konnte kurzfristig ein Termin gefunden werden. Die Wettervorhersagen waren eigentlich ganz gut. Im Laufe der Woche änderte sich jedoch das Wetter und es war teilweise regnerisch.
Fahrt bei schönem Wetter über Karlstadt, Würzburg nach Röttingen.
Der kleine Ort ist seit 1275 Stadt und besitzt zahlreiche historische Bauwerke und eine fast vollständig erhaltene Stadtmauer.
Weiterfahrt nach Weikersheim. Das Schloss von Innen und den Schlossgarten kannte ich schon, deshalb beschränkte ich mich auf Stadtpark, die Innenstadt und die anschließenden Gassen.
Nächste Station war Langenburg. Der historische Stadtkern steht als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Sehenswert auch das Schloss Langenburg und der barocke Schlossgarten.
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Vierte Station an diesem Tag war Murrhardt. Eine Altstadt mit Fachwerkbauten. Sehenswert die Stadtkirche mit anschließenden Klosterresten.
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Am zweiten Tag ging es bei Plochingen über den Neckar und über Nürtingen in die schwäbische Alb.
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Ziele an diesem Tag waren dien Burgen Hohenneuffen und Teck. Über Kirchheim unter Teck und Plochingen ging es wieder zurück.
Die Anfahrt erfolgte über Erkenbrechtsweiler den Berg hoch zum Wanderparkplatz.
Zu Fuß ging es erst 500 m bergab und dann 1 km steil hoch. Oben erreichte ich eine große Burganlage. Eine erste Besiedelung erfolgte bereits im Altertum. Die Burg selbst wurde kurz nach 1100 erbaut. Eingenommen wurde die Burg nie richtig.
1948 kam es zur sogenannten Dreiländerkonferenz in deren Folge 1952 Baden-Württemberg gegründet wurde.
Heute ist die Anlage mit einem Restaurant und einem Biergarten ein beliebtes Ausflugsziel.
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Burg Hohenneuffen diente quasi zum Warmlaufen.
Vom Wanderparkplatz aus ging es auf steinigem Pfad steil bergauf. Auf einer Weglänge von ca.1000 m ging es ca. 180 m hoch.
Die Ersterwähnung der Anlage geht auf das Jahr 1152 zurück. Im Bauernkrieg 1525 wurde die Burg vollständig zerstört. Es erfolgte im 18. Jahrhundert der Versuch eines Wiederaufbaus. Im Jahre 1889 wurde auf den Fundamenten des Bergfriedes ein Aussichtsturm mit Schutzhütte aufgebaut. Heute ist die Anlage eine Gaststätte mit Biergarten und Wanderheim.
Nach Ausgiebiger Besichtigung, Besteigung des Turmes und einer Kaffeepause machte ich mich wieder an den Abstieg und besichtigte dabei eine gut zugängliche Höhle.
Ich nahm einen Weg am Grat entlang, kam mitten im Wald an einem ehemaligen Startplatz für Segelflieger aus der Zeit der Flieger-HJ vorbei.
Kurze Zeit später ein Gipfelkreuz mit wunderbarer Aussicht. Die am Felshang darunter befindliche Veronikahöhle miet ich, da ich alleine war und auch nicht die erforderliche Ausrüstung dabei hatte.
Nach ca. 6,3 km Strecke und insgesamt über 420 Höhenmetern kam ich wieder am Parkplatz an.
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Am dritten Tag ging es schon wieder langsam heimwärts.
Erste Station war Schorndorf. Leider sah ich im Bereich Markplatz nicht viel. Dutzende Buden, Stände und Zelte wurden gerade aufgebaut für die "Schorndorfer Woche".
Man konnte aber erahnen wie schön die historische Altstadt bei freier Sicht wohl ist. Für eine gute halbe Stunde reichte es trotzdem. Da das Wetter unbeständiger wurde, verzichtete ich auf das nicht weit vom Marktplatz befindliche Burgschloss.
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Weiter ging es nach Schwäbisch Gmünd.
Eine Stadt mit römischer Vergangenheit. Ganz in der Nähe verlief der Limes.
Am schönen Marktplatz fiel sofort ein großer mit Sand aufgeschütteter Spielplatz auf. Hier könnten sich andere Orte ein Beispiel nehmen.
Neben dem Marktplatz die Johanniskirche und das Heilig-Kreuz-Münster.
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Weitgerfahrt in Richtuing Aalen. Nächstes Ziel sollte Ellwangen sein.
Vor Aalen kam ich auf der B 29 in einem größeren Stau. Nach ca. 20 Minuten verließ ich an einer Anschlußstelle die Bundesstraße und entschloss mich dann (da es auch leicht zu Regnen anfing) Ellwangen auszulassen und gleich nach Dinkelsbühl zu fahren.
Eine Ort mit einem spätmittelalterlichen Stadtbild. Das "Europäische Kulturdenkmal" umfaßt in der Altstadt insgesamt 780 Häuser.
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Nach der Stadtbesichtung fuhr ich zu meinem wenigen Kilometer entfernten Übernachtungsplatz in einer Pension in Schopfloch.
Von Schoploch aus weiter nach Feuchtwangen, einer 1200 Jahre alten Stadt, welche unter den Stauferkaisern Reichsstadt wurde.
Sehenswert der Marktplatz (welcher einmal als "Festsaal Frankens" bezeichnet wurde), die Pfarrkirche St. Johannis und die Stiftskirche. Natürlich auch der romanische Kreuzgang. Diesen konnte ich jedoch nicht besichtigen, da zur Zeit Aufbaumaßnamen und Proben für die bekannten Kreuzgangspiele stattfanden.
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Weiter nach Rothenburg ob der Tauber mit seiner mittelalterlichen Altstadt.
Geparkt vor dem Rödertor ging es zu Fuß in die Altstadt um gleich von einem ordentlichen Regenschauer empfangen zu werden.Touristen waren trotzdem ausreichend da.
Nachdem auch der zweite Schauer vorbei war schaute ich mir das Städtchen etwas abseits der Trampelpfade an. Ging quer durch bis zur Blasiuskapelle außerhalb vom Burgtorturm und folgte auf weiten Strecken der Stadtmauer.
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Nächstes Ziel der kleine Weiler Burgstall.
Dort befindet sich eine keltische Befestigungsanlage aus dem 2. und 1. Jahrhundert v.Chr. in einer Größe von ca. 112 Hektar. Der Befestigungswall ist teilweise noch gut erkennbar. Auf einem 2,5 km langen Lehrpfad können 6 Stationen mit Schautafeln und Rekonstruktionen besichtigt werden.
Zusätzlcih befindet sich dort noch eine Flachsbrechhütte, die um 1780 gebaut wurde.
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Letztes Ziel meiner 4-tägigen Rundreise war Creglingen.
Dort suchte ich die Herrgottskirche auf mit ihrer prachtvollen Innenausstattung.
Hauptwerk ist der Marienaltar, der in der Mitte der Kirche steht. Es ist eines der bekanntesten Werke von Tilman Riemenschneider.
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Jetzt wurde die Heimat angesteuert.
In Aub eine Vollsperrung wegen einer Baustelle und einer schlechten Umleitungsbeschilderung.
Kurz danach die Pyramide an der B 13 (auch Gnodstadter Mautpyramide oder Obelisk genannt).
Es ist ein Denkmal zur Erinnerung an der Straßenbau von 1773. Es steht genau auf der Grenze zwischen Mittel- und Unterfranken.
Bis 2010 stand es inmitten der B 13. Durch einen Lkw-Unfall wurde es beschädigt und steht jetzt restauriet neben der Fahrbahn.